FilmspiegelFilmspiegel

The Marine ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2006, in dem der Wrestler John Cena die Hauptrolle spielt.

Inhalt

Handlung

Nachdem der Marinesoldat John Triton im Alleingang US-amerikanische Soldaten im Irak befreit hat, wird er zurück in die Vereinigten Staaten beordert. Da er bei der erfolgreichen Mission Befehle missachtet hat, wird er aus dem United States Marine Corps entlassen. Wieder in der Heimat findet er einen Job bei einem Security Service, bei dem er allerdings nur einen Tag arbeitet, da er in eine provozierte Schlägerei gerät und diese viral ging.

Nachdem Triton seinen Job verloren hat, will er mit seiner Frau Kate eigentlich nur einen Ausflug machen; doch schon wenig später wird seine Frau von dem Gangsterboss Rome und seiner Gang entführt. Diese haben vorher Diamanten gestohlen und befinden sich auf der Flucht.

Triton macht sich nun auf die Suche nach seiner Frau, um sie aus den Klauen der brutalen Entführer zu befreien. Nach einem Schusswechsel müssen sowohl John als auch die Entführer sich durch die Sümpfe schlagen. Die Suche wird von unzähligen Toten gepflastert, denn die Entführer kennen keine Gnade. Rome tötet auch einige seiner Komplizen, unter anderem einen gekauften FBI-Agenten, der vorgab auf Johns Seite zu sein.

Am Ende des Films muss Triton seine Frau aus einem versunkenen Lastkraftwagen retten und Rome endgültig töten.

Kritik

The Marine ist ein Actionfilm im Stile der 1980er Jahre, der deutlich an Vorbilder wie Das Phantom-Kommando (1985) oder Van-Damme-Filme aus jener Zeit angelehnt ist. Die Filmschaffenden legten Wert auf Action und im Film selbst vergehen keine zehn Minuten ohne Explosion.[8] Der Film wurde von der Kritik wenig ernst genommen

„Ah, die Achtziger – die Zeit als Explosionen noch niemandem schaden konnten, so lange man vor ihnen weglief. John Cena ist ein zweitklassiger Arnold Schwarzenegger und The Marine gefiel einem beim ersten Mal besser, als er Phantom-Kommando hieß. Zumindest war das damals lustig.“

– Calgary Sun[12]

„The Marine verfolgt den richtigen Ansatz, der Fans von Filmen mit Roddy Piper und Hulk Hogan anlocken sollte. Ein Kinoticket zum vollen Preis ist eher nicht zu empfehlen, aber wer sich nach den seligen Zeiten von Van Damme und Seagal sehnt, sollte sich diesen Film zumindest irgendwann auf DVD ausleihen.“

– E! Online[12]

„In The Marine explodieren eine Menge Dinge. Und dazwischen gibt eine ohrenbetäubende Menge an automatischem Geschützfeuer, so dass man sich wundert, dass am Ende des Films noch irgendjemand am Leben ist.“

– Associated Press[12]

„Das ist mehr eine Pyrotechnik-Ausstellung als ein Film. Und John Cena sieht aus wie Matt Damon auf Steroiden. Aber zumindest spielt er in seinem Debüt zurückhaltend, was seinen Mangel an Schauspieltalent weniger offensichtlich macht.“

– Philadelphia Inquirer[12]

„Solider, eher auf Pyrotechnik als auf übertriebene körperliche Gewalt und verquaste politische Botschaften abzielender Actioner, der völlig sinnfrei, aber bildgewaltig und mit Wrestling-Superstar John Cena zielgruppengerecht unterhält.“

– Lexikon des internationalen Films[13]

„Der Film ist so herrlich 80er-Jahre-trashig, dass er schon wieder Spaß macht. Es knallt und kracht ohne Unterlass. Dazu gibt’s eine Story mit reichlich Selbstironie, das rockt. Allein der holzschnittartig agierende Hauptdarsteller trübt das Vergnügen ein wenig.“

– Cinema[14]