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Sky Captain and the World of Tomorrow ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2004 von Regisseur Kerry Conran, der auch das Drehbuch schrieb.

Der Film wurde komplett im Digital-Backlot-Verfahren gedreht, in welchem nicht mehr in Kulissen, sondern vor gleichmäßig blauen bzw. grünen Wänden gefilmt wird, und der gewünschte Hintergrund später digital ins Bild kopiert wird.

Inhalt

Handlung

Im Jahr 1939 einer alternativen Realität werden Wissenschaftler einer ehemaligen Forschungssondereinheit (Einheit 11) bei mysteriösen Anschlägen entführt. Riesige Roboter verursachen große Verwüstungen. Die Roboter stehlen dabei Technologie und Bauteile. Eine Reporterin des Chronicle, Polly Perkins, ermittelt in New York die Hintergründe. Sie trifft auf den mit ihr ehemals befreundeten Sky Captain und bald darauf machen sich beide gemeinsam daran, die Hintergründe zu untersuchen und die Wissenschaftler zu retten. Hilfe bekommen beide dabei von Dex, der die Basis der Roboter-Entsendung lokalisiert hat und entführt wurde.

Doch während die Jagd nach den Wissenschaftlern das ungleiche Duo um die ganze Welt führt, planen böse Mächte bereits die Vernichtung des gesamten Planeten. Ein mysteriöser Dr. Totenkopf steht im Zentrum der Geschehnisse. Er plante einst den Exodus der Menschheit und kreierte dafür eine riesige Rakete, deren Start die Erde vernichten wird. Der Countdown läuft, und nur Sky Captain und Polly Perkins können die Welt retten. Inzwischen erreichen Polly und Sky Captain Totenkopfs Insel und entdecken, dass eine geheimnisvolle Frau diese verwaltet.

Polly und Sky Captain finden das Labor von Dr. Totenkopf. Sie stellen fest, dass dieser seit rund zwanzig Jahren tot ist (sein letzter Tagebucheintrag datiert 1918), die geheimnisvolle Frau, die sich als ein Roboter in Menschenform herausstellt, führt aber seinen Plan zur Zerstörung des Planeten fort. Polly und Sky Captain zerstören in letzter Sekunde seine Rakete und retten damit die Welt.

Kritik

„Sky Captain and the World of Tomorrow ist sogar noch unterhaltsamer, als der Titel erahnen lässt. Er […] erinnert mich daran, wie ich zum ersten Mal Jäger des verlorenen Schatzes sah.“

– Roger Ebert[5]

„Gute Effekte, schlechte Charaktere und eine Story, die in den Fünfzigern begeistert hätte, heute aber fehl am Platz ist und einfach nur nervt.“

– New York Times

„Stilistisch ambitionierter ‚Future noir‘-Film, in dem reale Schauspieler in virtuellen Räumen agieren. Auf reizvolle Weise verbinden sich 1930er-Jahre-Design und Science Fiction, wobei der Film sich als postmodernes Pasticcio aus zahlreichen Versatzstücken der Filmgeschichte und Populärkultur zu erkennen gibt. Trotz der avancierten Ästhetik bleibt er auf Dauer blass, weil Figuren und Handlung vernachlässigt werden.“

– Lexikon des internationalen Films[6]

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.