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Shanghai Knights ist ein Mischgenrefilm aus Martial-Arts-Komödie und Buddy-Movie aus dem Jahr 2003. Er entstand als Fortsetzung des kommerziell erfolgreichen Films Shang-High Noon.

Inhalt

Handlung

Peking, 1887: Im Herzen der Verbotenen Stadt entführen Boxer unter Führung des britischen Lord Nelson Rathbone das kaiserliche Siegel – die Verkörperung der Macht der Mandschu-Kaiser – und töten dessen Hüter. Im Sterben liegend bittet dieser seine Tochter Chon Lin, ihren Bruder Chon Wang in den USA aufzusuchen, um gemeinsam seinen Mörder zu suchen.

Chon, der im Wilden Westen als Sheriff arbeitet, erhält einen Brief von seiner Schwester und macht sich umgehend nach New York auf, wo sein Freund und Partner Roy O’Bannon arbeitet und ihr gemeinsames Vermögen verwaltet, und bittet ihn um Hilfe. Zusammen machen sich beide nach Großbritannien auf, wohin Lin die Spur Rathbones verfolgt hat. Doch im viktorianischen London stellen beide schnell fest, dass dessen Macht weit reicht. Unterstützung finden die drei jedoch im skurrilen, aber unerschütterlichen Scotland-Yard-Inspector Arthur Conan Doyle und dem pfiffigen Waisenjungen Charlie Chaplin. So können sie ein Komplott Rathbones mit Wu Chao, dem unehelichen Bruder des chinesischen Kaisers aufdecken, das beiden Männern zugutekommen soll: Chao erhält das Siegel, um damit die Feinde des Kaisers vereinen, die Verbotene Stadt stürmen und die Herrschaft über China übernehmen zu können. Im Gegenzug will Wu Chao dem an zehnter Stelle der britischen Thronfolge stehenden Lord Rathbone helfen, König von Großbritannien zu werden, indem er die vorangehenden neun Mitglieder der Königsfamilie ermordet.

Mit vereinten Kräften gelingt es ihnen, das Attentat zu verhindern, die Verschwörer zu eliminieren und die Herrscher beider Länder vor dem Tod zu bewahren. Chon Wang gewinnt endlich die Gewissheit, von seinem Vater anerkannt worden zu sein, und Roy gewinnt Lin, in die er sich verliebt hat.

Am Ende des Films werden Chon, Roy und Arthur von der britischen Königin für ihre Verdienste zu Rittern geschlagen.

Kritik

„Aufwändig ausgestattete und zitatenreiche Jackie-Chan-Action-Komödie ohne eigentliche Höhepunkte, die selbst den Kampfchoreografien keine neuen Glanzlichter aufzusetzen weiß. Immerhin überzeugt die Spielfreude der Darsteller.“

– Lexikon des internationalen Films[3]

„‚Shanghai Knights‘ ist in seiner erfrischenden Arglosigkeit ein nostalgisches Vergnügen. Mit kauzigen Gags und perfekt choreografierten Prügelszenen, in denen Drehtüren, Regenschirme und etliche andere Utensilien pfiffige Verwendung finden. Und nicht der leiseste Hauch von Zynismus weit und breit! Einfach Wohlfühl-Action.“

– Cinema[4]