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Coyote Ugly (Verweistitel: Coyote Ugly – Sie wollen alles, und das sofort) ist ein Film des Regisseurs David McNally, der im Jahr 2000 in den Vereinigten Staaten gedreht wurde. Die Hauptrollen werden von Piper Perabo und Adam Garcia gespielt.

Inhalt

Handlung

Violet kommt aus einer kleinen Stadt in New Jersey, wo sie in einer Pizzeria arbeitet und jeder sie gut kennt. Da sie eine berühmte Songschreiberin werden möchte, beschließt sie gegen den Rat ihres Vaters, nach New York zu ziehen. Ihre beste Freundin Gloria fährt sie zu ihrer neuen Wohnung, die sich als heruntergekommene Absteige entpuppt. Doch einen Vorteil hat diese Wohnung, nämlich eine Dachterrasse, auf der Violet ihre Lieder komponieren kann.

Bei verschiedenen Musikproduzenten hinterlässt Violet Demoaufnahmen ihrer Stücke, die jedoch keinen Erfolg haben. Nach einem peinlichen Zwischenfall mit dem Hilfskoch Kevin O'Donnell, dessen Freund ihn als Musikproduzenten ausgegeben hat, bekommt sie langsam Zweifel, ob ihr Umzug nach New York die richtige Entscheidung war. Eigene Auftritte, bei denen sie ihre Lieder vorstellen könnte, sind für Violet undenkbar, da sie zu viel Lampenfieber hat. Laut ihrem Vater hat sie diese Eigenschaft mit ihrer ebenfalls musizierenden, inzwischen verstorbenen Mutter gemeinsam.

Nachdem bei einem Einbruch in ihre Wohnung ihre Ersparnisse entwendet worden sind, wird ihr Geld knapp. Durch Zufall erfährt sie, dass in der Bar Coyote Ugly eine Stelle frei wird, da eine der Bardamen ein Studium beginnt. Doch das Coyote Ugly unter der Leitung von Lil ist keine gewöhnliche Bar: Die Bardamen tanzen auf der Theke, singen und trinken auf burschikose Art mit den Gästen, und nicht selten kommt es vor, dass die Theke „flambiert“ wird oder die Bardame Rachel pöbelnde Gäste verprügelt.

Nach einigen Startschwierigkeiten wird Violet ein vollwertiges Mitglied der „Coyoten“ und ist nun in der Bar unter dem Namen „Jersey Nun“ bekannt. Als sich eines Abends eine Schlägerei abzeichnet, überwindet sie ihr Lampenfieber und singt auf der Theke zur Jukebox One Way or Another, wodurch sie die Aufmerksamkeit der Raufbolde auf sich zieht und die Schlägerei verhindert. Dabei ist auch Kevin hilfreich, mit dem sie eine Beziehung beginnt. Kevin beschafft Violet einen Gig in einer anderen Bar, den sie jedoch zugunsten ihrer Arbeit im Coyote Ugly platzen lässt. Als Kevin ihr bei der Arbeit eine Eifersuchtsszene macht, trennen sie sich. Auch ihr Vater wendet sich enttäuscht ab, als er sie eines Abends in der Bar besucht und sie freizügig gekleidet auf der Theke tanzen sieht.

Eines Tages enthält Violets Anrufbeantworter die Nachricht einer Plattenfirma, bei der ihre Demoaufnahme anscheinend gut angekommen ist. Sie soll bei einem Live-Event auftreten. Ihr Vater, der zwischenzeitlich von einem Auto angefahren wurde und verletzt im Krankenhaus liegt, beichtet ihr, dass ihre Mutter nicht wegen Lampenfiebers die Bühne gemieden hatte, sondern weil er sie darum gebeten hatte.

Violet meistert ihren Auftritt trotz Lampenfiebers und erhält einen Vertrag als Songschreiberin. Sie kommt wieder mit Kevin zusammen und ihr Vater hat eine neue Freundin. Schließlich singt sie zusammen mit LeAnn Rimes auf der Theke des Coyote Ugly ihre Lieder, und ihr Vater tanzt dazu.

Kritik

Gisela Ostwald von dpa schreibt: „Er stellt keine großen Ansprüche an sein Publikum. Er ist leichte Kost, die gut unterhält, in Schwung bringt, das Auge jedes New-York-Fans verwöhnt und zwischendurch das Herz wärmt. Außerdem wirkt er glaubwürdig und echt.“[6]

Wolfgang Hübner von AP schreibt: „So viel steht fest: ‚Saturday Night Fever‘ war große Kinokunst im Vergleich zu diesem hinten wie vorne lahmenden Kojoten.“[7]