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Joint Security Area, Originaltitel Gongdong gyeongbi guyeok JSA (공동경비구역 JSA), ist ein in der demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea spielender südkoreanischer Thriller von Park Chan-wook vor dessen internationalem Durchbruch aus dem Jahre 2000. Vor dem Hintergrund der konfliktbeladenen Beziehung der beiden Staaten kommt es zu kriminalistischen Verwicklungen in der Joint Security Area. Bei deren Aufklärung wird eine ungewöhnliche Freundschaft aufgedeckt.

Inhalt

Handlung

Die „gemeinsame Sicherheitszone“ Joint Security Area ist ein Teil der demilitarisierten Zone (DMZ), die entlang der Grenze zwischen Nord- und Südkorea verlaufend die koreanische Halbinsel in etwa am 38. Breitengrad durchtrennt. Dieser Teil der DMZ steht unter Aufsicht der Neutralen Überwachungskommission in Korea (NNSC), welche sich nach dem Austritt von Tschechien aus der Schweiz, Schweden und Polen zusammensetzt.

Hier kommt es eines Tages zu einem Zwischenfall. Zwei nordkoreanische Grenzposten werden erschossen aufgefunden, als mutmaßlicher Täter verdächtigt wird ein Soldat der Gegenseite. Um eine diplomatische Krise zu vermeiden, entsendet die Aufsichtsbehörde der neutralen Nationen zur Ermittlung in diesem Fall die Angehörige der Schweizer Armee Sophie E. Jean, Tochter einer Schweizerin und eines Koreaners.

Nach und nach deckt sie die wirklichen Zusammenhänge auf. In der zwischengeschalteten Rückblende wird schließlich die Geschichte einer geheimen, eigentlich unmöglichen und deshalb zum Scheitern verurteilten Freundschaft zwischen den südkoreanischen Soldaten Lee Soo-yeok (Lee Byung-hun) und seinem Kumpan Nam (Kim Tae-woo), sowie den beiden nordkoreanischen Soldaten Oh (Song Kang-ho) und Jeong (Shin Ha-kyun) erzählt. Von dem Moment, an dem Oh und Jeong dem Südkoreaner Lee Soo-yeok das Leben retten, über die heimlichen Treffen der vier Freunde, bis zum tragischen Ausgang ihrer Freundschaft. Als die vier Freunde bei einem nächtlichen Treffen auf nordkoreanischer Seite, welches den Geburtstag von Jeong zum Anlass hat, von einem nordkoreanischen Offizier überrascht werden, kommt es zu einem Schusswechsel. Jeong und der Offizier sterben. Lee und Nam können sich über die nahe Grenze retten, während Oh die Spuren verwischt.

Im letzten Abschnitt des Films kann Sophie E. Jean die Ereignisse zwar aufklären, beschließt aber Stillschweigen darüber zu wahren, da ihr aufgrund der eigenen Familiengeschichte das Mandat entzogen wird. Der Film endet mit dem Selbstmord Lee Soo-yeoks, der sich durch einen Kopfschuss das Leben nimmt.

Kritik

Das Lexikon des internationalen Films urteilte, der Film sei „eine hervorragend inszenierte, unaufdringlich humanistische Parabel, die die Handlung ebenso konsequent wie beiläufig entwickelt.“[1] Die Lektoren-Vereinigung Korea e. V. schrieb: „Mit seinem filmischen Werk hat es der Regisseur Park Chan-Wook geschafft, sowohl ein Tabu-Thema, als auch einen Wunschgedanken innerhalb der koreanischen Bevölkerung auszusprechen: die Teilung und die mögliche Wiedervereinigung.“[2]