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Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden (Originaltitel: The Waterboy) ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 1998 von Regisseur Frank Coraci mit Adam Sandler in der Hauptrolle.

Inhalt

Handlung

Robert Boucher, genannt Bobby lebt alleine mit seiner Mutter in Jackson’s Bayou, einem Sumpfgebiet in Louisiana. Er ist 31 Jahre alt und da ihn seine Mutter am liebsten bei sich hat und Kontakte – insbesondere zu Frauen – unterbindet, fehlt ihm die soziale Kompetenz im Umgang mit anderen Menschen, zudem leidet er unter Stottern. Von seiner Mutter weiß er, dass sich sein Vater 1966, als seine Mutter mit ihm schwanger war, dem Friedenscorps anschloss und an Dehydration starb, nachdem er sich in der Sahara verirrt hatte.

Seit 18 Jahren ist er der Wasserträger der Louisiana Cougars, eines erfolgreichen College-Football-Teams. Von den Mitspielern wird er allerdings ständig gehänselt. Trainer Red Beaulieu will seine Spieler dadurch nicht weiter ablenken und feuert ihn.

Seine Mutter ist von der Tatsache, dass er seinen Job verloren hat, erfreut, da er jetzt mehr Zeit mit ihr zu Hause verbringen kann. Um seine Leidenschaft jedoch weiter zu verfolgen, fährt Bobby am nächsten Tag mit seinem fahrbaren Rasenmäher zur South Central Louisiana State University, wo er den neurotischen Coach Klein, Trainer des Footballteams Mud Dogs aufsucht, um sich bei ihm als Wasserträger zu bewerben. Da er keine Bezahlung verlangt, bekommt er den Job und ist von nun an der Wasserträger des schlechtesten Teams der Liga.

Auch hier wird er von Mitspielern gehänselt, Coach Klein rät ihm jedoch, sich das nicht gefallen zu lassen. Bobby, der gleich darauf wieder Schmährufe des Quarterbacks über sich ergehen lassen muss, tackelt diesen nieder. Coach Klein erkennt das Talent von Bobby und möchte es fördern. Zu Beginn gibt es noch Probleme, seine Fähigkeiten abzurufen, doch dann weiß Coach Klein seine aufgestaute Wut über seine jahrelangen Erniedrigungen als Angriffszündstoff für das Tackeln der Gegner zu nutzen. Um für das Collegeteam spielen zu können, muss er auch das College besuchen, was er vor seiner Mutter geheim hält, da diese gegen das College und auch gegen seine Aufnahme im Footballteam ist. Als Vicki Vallencourt auftaucht, eine Bekannte aus Kinderjahren, will seine Mutter auch eine Beziehung der beiden verhindern.

Angetrieben durch Bobby Boucher gewinnen die Mud Dogs ein Spiel nach dem anderen und schaffen den Einzug ins Finale, wo sie ausgerechnet auf die Cougars, Bobbys ehemaliges Team, treffen. Dessen Coach Red Beaulieu findet heraus, dass Bobby niemals auf einer High-School war, sondern nur Hausunterricht von seiner Mutter erhalten hatte. Er hat somit keine Zulassung fürs College und darf damit auch nicht in der Footballmannschaft spielen.

Der Football-Verband NCAA erlaubt Bobby, dennoch am Endspiel teilzunehmen, wenn er den College-Eignungstest nachholt. Jedoch erwischt ihn seine Mutter beim Lernen und es kommt zum Streit. Nachdem er die Prüfung erfolgreich bestanden hat, erfährt er, dass seine Mutter im Krankenhaus liegt. Er bleibt nun die ganze Zeit bei ihr im Krankenhaus. Jedoch ist sie gar nicht krank, sondern wollte damit nur ihren Sohn zurückgewinnen. Als sie einsieht, dass Football Bobbys Leidenschaft ist und er dadurch viele Freunde gewonnen hat, erzählt sie Bobby die Wahrheit und klärt ihn auch über seinen Vater auf, der nicht gestorben ist, sondern sie verlassen hatte.

Inzwischen hat das Finalspiel bereits begonnen und die Cougars liegen vorn. Bobby, seine Mutter und Vicki fahren auf einem Sumpfboot zum Stadion. Als für die Mud Dogs in der Halbzeit bereits alles verloren scheint und alle einsehen, dass Bobby das Herz der Mannschaft ist, kommt er in deren Kabine und gibt neuen Mut – auch Coach Klein, den Red Beaulieu in früheren Jahren eingeschüchtert und durch Stehlen des Taktikbuches den Posten des Trainers der Cougars wegschnappte hatte. Schließlich führen Bobby und Coach Klein die Mud Dogs zum Sieg und Bobby heiratet später Vicki Vallencourt.

Kritik