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Die große Stille ist ein Dokumentarfilm des deutschen Regisseurs Philip Gröning aus dem Jahr 2005. Der Film lief als deutscher Beitrag – außer Konkurrenz – im selben Jahr auf dem Festival in Venedig und erhielt in der Folge mehrere Auszeichnungen. Die Premiere in Deutschland fand am 10. November 2005 statt.[2]

Inhalt

Handlung

Der Film zeigt das Leben der Mönche in der Grande Chartreuse, dem Mutterkloster des Kartäuserordens, das in einer einsamen Gebirgsgegend nördlich von Grenoble liegt. Orientiert an der einsiedlerischen Lebensweise der Mönche wird in der filmischen Darstellung kaum gesprochen; wiederholt werden Bildtafeln mit kurzen, bezeichnenden Bibelstellen gezeigt. Auf Filmmusik verzichtete Gröning ganz. Im gesamten Film sind nur die unmittelbaren Umgebungsgeräusche der jeweils gezeigten Szenen (wie zum Beispiel das Läuten der Stundenglocke des Klosters, das Knistern von Feuer im Holzofen einer Mönchszelle und vieles andere mehr) zu hören, sowie der Gesang der Mönche beim gemeinsamen Stundengebet und bei anderen von ihnen, gemeinschaftlich oder allein vollzogenen religiösen Riten. Im Rahmen eines solchen Ritus erklingt auch das erste gesprochene menschliche Wort im Film, nach etwa 20 Minuten Spielzeit.