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Cars ist ein Animationsfilm von Pixar aus dem Jahre 2006. Es ist der erste Film, an dem Regisseur John Lasseter seit Toy Story 2 (1999) wieder als Regisseur und nicht nur als Produzent mitgearbeitet hat. Offizieller Kinostart in Deutschland war der 7. September 2006.

In „Cars“ sind alle Charaktere Autos, die sich wie Menschen bzw. Tiere benehmen. Menschen kommen im Film nicht vor. Am 28. Juli 2011[3] erschien in Deutschland die Fortsetzung des Filmes, Cars 2. Darüber hinaus entstanden zwischen 2008 und 2011 unter dem Titel Cars Toon – Hooks unglaubliche Geschichten eine Reihe von computeranimierten Kurzgeschichten, die im Stil des Films gehalten sind und zum Teil als Vorfilm zu anderen Pixarproduktionen im Kino und im Fernsehen zu sehen waren bzw. sind. Der dritte Teil der Filmreihe kam 2017 unter dem Titel Cars 3: Evolution in die Kinos.[4]

Inhalt

Handlung

In einer Welt voller anthropomorpher Autos endet ein Rennen zwischen Lightning McQueen, Strip Weathers und Chick Hicks unentschieden. Das Tiebreaker-Rennen soll eine Woche später in Los Angeles stattfinden. McQueen ist bestrebt, sofort nach Kalifornien zu gelangen, und setzt seinen Transporter namens Mack unter Druck, ständig ohne Ermüdung zu reisen. Als sie sich hinauswagen, stört eine Bande säumiger Tuner-Autos Mack, was dazu führt, dass sich sein Anhänger öffnet und McQueen freilässt, der plötzlich eingenickt ist. McQueen rast auf der verzweifelten Suche nach Mack durch die Straßen, wird aber von einem Sheriff entdeckt, der die Verfolgung zu einer mysteriösen verlorenen Stadt führt, die als Radiator Springs bekannt ist. Die anschließende Verfolgungsjagd führt dazu, dass McQueen eine Statue umstößt und den Bürgersteig auf der Hauptstraße ruiniert. McQueen wird festgenommen und vor Gericht gestellt, wo Doc Hudson McQueen befiehlt, die Stadt sofort zu verlassen. Sally, eine ortsansässige Anwältin, tritt in den Rahmen und besteht darauf, dass McQueen die Straße neu pflastern sollte, um gemeinnützige Arbeit zu zeigen, die alle anderen im Gericht unterstützen.

McQueen pflastert die Straße neu, aber die Ergebnisse erweisen sich aufgrund seiner Ungeduld, für das bevorstehende Rennen nach Kalifornien zu fahren, als schäbig. Doc und andere sind mit den Ergebnissen unzufrieden und fordern, dass McQueen noch einmal von vorne anfangen soll. Als er die Straße zum zweiten Mal neu pflastert, stellt sich heraus, dass sie so ist, wie sie sein sollte. McQueen erfährt später, dass Doc einst selbst Rennfahrer war, aber seine Karriere aufgrund eines schweren Unfalls unterbrochen wurde. McQueen scheint romantische Gefühle mit Sally zu entwickeln, die ein zusammenhangsloses Leben in Los Angeles führte und beschloss, nach Radiator Springs umzuziehen, um dort wieder aufzubauen.

Mack und die Medien holen schließlich McQueen ein, um ihn zum bevorstehenden Rennen nach Los Angeles zu bringen. Da das Rennen im Gange ist, ist McQueen aufgrund von Rückblenden nicht vollständig eingestellt und fällt zurück. Er erfährt unerwartet, dass Doc und andere, die er in Radiator Springs kannte, sich seiner Boxencrew angeschlossen haben. McQueen gewinnt seine Form zurück und übernimmt in der letzten Runde die Führung. Chick rammt Strip Weathers, wodurch dieser von der Strecke abkommt und verunfallt. McQueen hält an, während Chick das Rennen gewinnt, und schiebt Strip über die Ziellinie. So verhindert er, dass Strip dasselbe Schicksal erfährt wie einst Doc. Das Publikum und die Medien verurteilen Chick für sein illegales Manöver, sind aber beeindruckt von McQueens Sportsgeist und Philosophie. Die Autos kehren nach Radiator Springs zurück und stellen den Standort auf der Karte wieder her.

Kritik

„Detailverliebter Animationsfilm mit vielen witzigen Einfällen und skurrilen Nebenfiguren. Die Animatoren legten den Schwerpunkt konsequent auf die Mimik der virtuellen Blechgesellen. Das Bewegungsarsenal der lackierten ‚Gesichter auf Rädern‘ bleibt zwar aufs Vorwärts- und Rückwärtsfahren und das Gestikulieren mit den Reifen beschränkt, doch weckt diese Reduktion auf liebenswerte Weise Beschützerinstinkte.“

– Lexikon des internationalen Films[7]

„Rauscht mit Vollgas mitten ins Herz.“

– TV-Spielfilm[8]

„Tricktechnisch atemberaubend wie gewohnt, sehr witzig, sehr niedlich. Und doch ist dieser auch der erste Pixar-Film mit kleinen Hängern“

– Cinema[9]

„So ist “Cars” im Endeffekt einer der wenigen Pixar-Filme, den man nicht als absoluten Must-See einstufen müsste. Für einen unterhaltsamen Kinoabend ist er aber dennoch klar besser als die meisten Konkurrenz-Produktionen geeignet.“

– filmstarts.de[10]

„Mittels modernster Technologie wird eine Filmwelt erschaffen, in der die moderne Technik negativ konnotiert ist. Die Filmemacher der bisherigen Pixar-Filme vermieden diesen Spagat und sprachen die Thematik gar nicht erst an. Nur ist sie in Cars ein zentraler Bestandteil der Geschichte. John Lasseters Film gehört so zu den Animationsfilmen, die trotz spektakulären Bildern und wunderbarer kleiner Details nie so richtig in Fahrt kommen.“

– Critic.de[11]

 

 

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