High Fidelity

USA 2000, 114min
Filmspiegel-Auszeichnung
R:Stephen Frears
B:Nick Hornby,D.V. DeVincentis
D:John Cusack,
Iben Hjejle,
Todd Louiso,
Jack Black,
Lisa Bonet
L:IMDb
„What came first: Music or Misery?”
Inhalt
Darf man mit Leuten befreundet sein, deren Plattensammlung in der Hauptsache aus Stevie-Wonder-Alben besteht? Warum wollen pubertierende Jungs stundenlang grapschen und Mädchen nur Händchen halten? Und warum tragen Frauen nur beim ersten Date schöne Unterwäsche?Das sind nur einige Fragen, die dem frisch gebackenen Single Rob (John Cusack), Besitzer des Plattenladens Championship Vinyl, neuerdings durch den Kopf gehen. Zugegeben, nachdem ihn Laura (Iben Hjejle) Knall auf Fall verlassen hat, findet er es zunächst toll, die Wohnung wieder für sich alleine zu haben: Endlich ist Zeit, um die Plattensammlung neu zu sortieren. Doch die Freude ist von kurzer Dauer. Rob sieht sich bald gezwungen, sein Leben und seine Liebschaften zu sortieren - kurz gesagt: endlich erwachsen zu werden.
Kurzkommentar
Neben "Glaube ist alles" mit Edward Norton ist "High Fidelity" der beste Sommerfilm des Jahres: Enorm witzig, charmant, locker, intelligent, und mit hervorragenden Schauspielern.
Kritik
Ich bin sprachlos (und das passiert eher selten). Ich bin sprachlos, weil John Cusack schon wieder einen richtig klasse Film abliefert (nach "Being John Malkovich"). Ich bin sprachlos, weil "High Fidelity" schon der zweite äusserst sehenswerte Sommerfilm des Jahres ist, und zudem noch eine Art Überraschung, vielleicht von Fans erwartet, aber keinesfalls ein herbeigesehnter Film mit Blockbuster-Chancen. Und ich bin sprachlos, weil Flemming exakt das gesagt hat, was ich auch schreiben wollte. Also, glauben Sie restlos alles was in dem vorangehenden Kommentar steht und noch wichtiger: Gehen Sie ins Kino und sehen Sie sich "High Fidelity" an. Mehr ist nicht zu sagen.

Neben "Glaube ist alles" der beste Sommerfilm des Jahres 2000


Wolfgang Huang