Blade

USA, 110min
Filmspiegel-Auszeichnung
R:Stephen Norrington
B:David S. Goyer
D:Wesley Snipes,
Stephen Dorff,
Kris Kristofferson
L:IMDb
Inhalt
Als seine Mutter schwanger war, wurde sie von einem Vampir gebissen: Daher ist Blade (Wesley Snipes) halb Mensch, halb Blutsauger. Er springt zwar nicht auf die typischen Vampirkiller wie Tageslicht oder Knoblauch an, braucht aber auch ständig ein Mittelchen, um nicht vor Sehnsucht nach Blut umzukommen. Sein Lebensziel ist es allerdings, den hauptamtlichen Vampiren den Garaus zu machen. Gemeinsam mit dem getreuen Abraham Whistler (Kris Kristofferson) macht er sich auf Vampirjagd. Blade kommt gerade noch zur rechten Zeit, als die Blutsauger wieder Frischfleisch in Form eines jungen Mannes in ihre nachtclub-gleiche Höhle gelockt haben Sofort nimmt er den Kampf gegen seinen Erzfeind, den Ober-Vampir Deacon Frost (Stephen Dorff), auf. Aber er ist nicht der einzige "Fundamentalist" den es zu überwinden gilt, da ist ja auch noch der unheimliche "Dragonetti" (Udo Kier).
Kritik
Zum Glück haben Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann ein excellentes Gespür für Ästhetik -ansonsten wäre "Blade" ob seiner Belanglosigkeit und Gewaltexzesse kaum zu ertragen. So aber ist es ein bildgewaltiger, fulminanter Vampir-Thriller, der durchgehend im Techno-Stil der 90er daherkommt. Furios choreographierte Actionszenen gepaart mit dem konsequenten Fehlen jeder story-vorgaukelnden, pseudo-inhaltlichen Elemente ergeben einen Film, der vielleicht ein bisschen zu symptomatisch für unsere Zeit ist: Wortlos, sinnlos, aber fesselnd.
Wolfgang Huang