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| „Der Schultze hats richtig gemacht. Der ist jetzt in Amerika und nimmt seine erste Platte auf.” |
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| Inhalt | | Schultze (Horst Krause) fristet sein Leben als Salzbergarbeiter in einem kleinen Ort in Sachsen-Anhalt. Als man ihn in den Vorruhestand schickt, verändert sich sein Leben zwischen Arbeit, Kneipenbesuch, Schrebergarten und Volksmusik schlagartig. Denn überraschend entdeckt Schultze ein bisher unerkanntes Talent: Seinem alten polka-geschundenen Akkordeon entlockt der Hobby-Musiker feurige Südstaatenklänge, die die Jubiläumsfeier seines Heimatmusikvereins zu sprengen drohen. Schultze hat der Blues gepackt. Und so trifft er eine folgenreiche Entscheidung, die ihn über ein Wurstfest in Texas bis tief in die Sümpfe Louisianas führt. |
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| Kurzkommentar | | Michael Schorr seziert die kleinbürgerliche Welt Deutschlands und erklärt sie zur universellen Suche nach Glück. Das gelingt ihm trotz einiger Manierismen auf lakonische, sporadisch meisterhafte Art und Weise, weil er einerseits äußerst behutsam mit Naheinstellungen, Inserts und Handkamera spielt, andererseits das deutsche wie amerikanische Seniorenleben als gleichsam trist wie liebenswert kennzeichnet. Schultzes späte Suche nach Selbstverwirklichung wird damit nicht nur zu einem Plädoyer für mehr Eigeninitiative und Leidenschaft, sondern auch zu einem für mehr Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Wie der großartige Horst Krause es selber auf der offiziellen Webseite formuliert: "Ein leises Vergnügen". | | (Thomas Schlömer) |
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