Amores Perros

Mexiko, 153min
Filmspiegel-Auszeichnung
R:Alejandro González Iñárritu
B:Guillermo Arriaga
D:Emilio Echevarria,
Gael Garcia Bernal,
Goya Toledo,
Álvaro Guerrero,
Vanessa Bauche
L:IMDb
„Ich werde mit Susana abhauen. - Und wovon werdet ihr leben? - Ich werde Zuhälter Deiner Schwester.”
Inhalt
Ein Autounfall in der erdrückenden Metropole Mexico City: Octavio, der aus Liebe zu seiner eigenen Schwägerin und aus Verzweiflung zusammen mit einem Freund seinen Hund an Hundekämpfen teilnehmen lässt, um an Geld zu kommen wird ebenso schwer verwundet, wie das schöne Model Valeria, deren Leben sich mit dem Unfall schlagartig auf den Kopf stellt. Aber auch ein dritter Mann nimmt den Unfall war der alte El Chivo, dessen elegisches und vegetierendes Leben aus Hunden, Auftragsmorden und der verzweifelten Suche nach der Begegnung mit seiner Tochter besteht.
Kurzkommentar
Alejandro González Iñárritus Welterfolg aus dem Jahre 2000 verknüpft nach dem Vorbild Kurosawas und Tarantinos drei parallele Geschichten, erzählt im Gegensatz zu seinen Vorbildern aber weder mit deren Schwere oder Ironie. Stattdessen verfasst er ein packendes Porträt der weltgrößten Metropole Mexiko City, indem er Erzählungen aus jeder sozialen Schicht verschränkt und seine Kamera nie zur Ruhe kommen lässt. Auch wenn sein zweieinhalb Stunden Marathon nicht vor Redundanz gefeit ist, ist "Amores Perros" doch ein kraftvoller, ambitionierter, geschickt gestrickter Film, der vor allem zeigt, dass Liebe durch den Hund geht.
(Thomas Schlömer)