Spirit - der wilde Mustang
(Spirit - Stallion of the Cimarron)

USA, 83min
R:Kelly Asbury, Lorna Cook
B:John Fusco, Tom Sito
L:IMDb
„Sometimes a horse's gotta do, what a horse's gotta do.”
Inhalt
Als der wilde Hengst "Spirit" erstmals Bekanntschaft mit Menschen macht, wehrt er sich mit aller Kraft gegen seine Unterwerfung. Der Schmied spürt den Widerstand am eigenen Leib und wird von ihm umgeworfen. Doch als der junge Indianer Little Creek sich auf seinen Rücken schwingt und mit ihm in die Freiheit reitet, leistet er keinen Widerstand. Die beiden haben noch einige Abenteuer zu bestehen, bevor sie sich trennen müssen.
Kurzkommentar
Auch wenn vielleicht das Beste beabsichtigt wurde, "Spirit" ist ein Film der Inkonsequenzen geworden. Man will einerseits einen Tierfilm ohne sprechende Figuren, Kommentare aus dem Off gibt es aber dennoch, man will einen modernen Trickfilm ohne Gesangseinlagen, Bryan Adams schmettert hingegen kräftig mit, man will einen klassischen Trickfilm zweidimensionaler Technik, mehr als 80% werden aber trotzdem mit dem Computer generiert. Gezeichnet sind eigentlich nur noch die Hauptfiguren. Hinzukommt, dass Dreamworks sich keinerlei Story überlegt hat und der Film somit ziellos vor sich hinplätschert - ein großer Spannungsbogen ist nicht vorhanden. Immerhin kann "Spirit" aus moralisch-pädagogischer Sicht bedenklos dem Zielpublikum empfohlen werden - auch wenn man sich besser nicht fragt, welche Zukunft den Pferden und Indianern noch bevorstehen wird.
(Thomas Schlömer)