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| „A boy's best friend is his mother.” |
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| Inhalt | | Um ihrem sozialem Elend zu entgehen, unterschlägt Marion Crane (Vera Miles) 40000 Dollar und will damit zu ihrem Geliebten Sam (John Gavin) aufs Land flüchten. Doch sie kommt niemals an: Unterwegs macht sie nämlich im finsteren Motel von Norman Bates (Anthony Perkins) Station und wird unter der Dusche brutalst erstochen. Als Sam und seine Schwester dem mysteriösen Verschwinden von Marion nachgehen wollen, machen sie eine haarsträubende Entdeckung. |
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| Kurzkommentar | | Trotzdem sein wegweisender Charakter auch heute noch unverkennbar ist, hat "Psycho" im Laufe der letzten vierzig Jahre mehr von seiner Qualität einbüßen müssen als vergleichbare, weniger auf direkten Horror ausgelegte Hitchcocks. Die Duschszene verlor etwas an Biss, die Schizophrenie Norman Bates wirkt plump, lediglich Herrmanns Musik ist zeitlos. Der Film lebte bei seiner Veröffentlichung 1960 eben auch von seinen Innovationen: der größte Star stirbt schon nach 30min (was in einer Kinozeit, in der die Zuschauer auch gut und gerne eine halbe Stunde zu spät in den Film gingen Hitchcock persönlich dazu veranlasst hat, eine riesen Marketing-Kampagne zu starten), der Bösewicht wird zur eigentlichen Sympathiefigur und das Budget war für einen Mainstream-Regisseur äußerst bescheidend. Nichtsdestotrotz ein durch Anthony Perkins vor allem darstellerisch überzeugender Streifen mit ziemlich radikaler Plotstruktur (der Fortschritt des Films endet quasi am Motel) und (gewohnt) tollen visuellen Einfällen. | | (Thomas Schlömer) |
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